Den Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag 2017 durfte die Gemeinde Esslingen-Mitte gemeinsam mit Apostel Volker Kühnle erleben.
Dem Gottesdienst lag ein Wort aus Matthäus 1, Vers 23 zugrunde: „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben", das heißt übersetzt: Gott mit uns.“ Umrahmt wurde der Gottesdienst von musikalischen Beiträgen des Gemeindeorchesters sowie des gemischten Chores.
In seiner Predigt ging Apostel Kühnle zunächst auf die Weihnachtsgeschichte ein. Diese habe sich so zugetragen, wie sie schon lange Zeit zuvor verheißen worden sei. Dennoch hätten sich Probleme aufgetan, Situationen seien entstanden, die für die Beteiligten schwierig gewesen seien, etwa die Schwangerschaft Marias. Auch in unserem Leben erlebten wir Vieles, was uns erschüttere, sogar aus der Bahn werfen könne. Es drohe Arbeitslosigkeit, Lebenspläne würden scheitern, es habe im zurückliegenden Jahr Abschied von geliebten Menschen genommen werden müssen. All dies prüfe den Glauben. Es komme dann darauf an, die Stimme des Engels zu hören, der sage: „Gott hat nie Gedanken des Leidens, sondern nur des Friedens.“ Das Leben sei wie ein Blick durch das Fenster, man sehe nur einen kleinen Teil des Ganzen. Die Gnade Gottes sehe und umfasse aber alles. Deshalb sei Jesus am Kreuz für alle gestorben und Gott habe Wohnungen für alle Menschen und biete das Heil allen an.
In seinem Predigtbeitrag ging Gemeindeevangelist Walter Schlotterer noch einmal auf das Weihnachtsfest ein. In diesem komme die Liebe Gottes zu den Menschen zum Ausdruck, da er seinen Sohn für sie gegeben habe. Gott halte die Hand über jeden Einzelnen und bewahre jeden, auch in Situationen, die nicht gefielen.
Bezirksevangelist Martin Stotijn zeichnete folgendes Bild: In Verhältnissen, die Kinder überforderten, nähmen Eltern ihre Kinder an der Hand und sagten: „Komm, ich bin bei dir.“ So mache es auch Gott; er sei bei allen Menschen, egal was sie erlebten.