Auf 25 Jahre Ehe konnte ein Ehepaar aus der Gemeinde Esslingen-Mitte zurückblicken, das im Gottesdienst am Sonntag den 7. April 2019 den Segen zur Silberhochzeit empfing.
„So nimm denn meine Hände und führe mich“ - so leitete der Chor den Gottesdienst ein. Gemeindevorsteher Matthias Foerg hob zu Beginn seiner Predigt eine Aussage dieses Liedes hervor: „… und glauben blind….“: Gott blind zu vertrauen sei nicht einfach, aber Gott werde seinen Plan vollenden, wenn die Zeit erfüllt sei.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Bibelwort, welches das Abendmahl Jesu schildert (Markus 14, 22-23). Hier komme das Wesen Jesu zum Ausdruck, so der Vorsteher: „Er dankte zuerst, distanzierte sich von der Sünde und war demütig.“ Damals wie heute sei das ein eher unübliches Verhalten. Aber Christ sein heiße, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen.
Segen zur Silberhochzeit
Die Segenshandlung wurde durch den Vortrag einer Solistin eingeleitet. Karin und Dietmar erhielten ein persönliches Bibelwort aus Jeremia 29, 7: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl.“ Als Stadt könne die Gemeinde, die Familie, aber auch das Jenseits gesehen werden, so Matthias Foerg. „Wenn wir etwas für den Nächsten tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, schenkt uns dies ein Zufriedenheitsgefühl.“ Dies lebe das Jubelpaar vor.
Im Anschluss an den Gottesdienst sprachen die Teilnehmer dem Jubelpaar ihre Glück- und Segenswünsche aus und waren zu einem Umtrunk eingeladen.