Barock und Moderne – Bekanntes und Unbekanntes – anspruchsvoll und populär: Mit einem Programm aus recht gegensätzlichen Stilen und ganz unterschiedlichen Stücken erklang die Pfeifenorgel der Neuapostolischen Kirche in Degerloch am Samstag, 20. Juli, bei einem sommerlichen Konzert.
Aus der Moderne waren unter anderem mit Martin Mans’ Toccata über „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ und Beate Leibes Liebeslied aus „Freud und Leid“ vor allem leicht zu verstehende Stücke vertreten, die von Komponisten geschrieben wurden, um Zuhörer für das Instrument Orgel zu begeistern.
Die älteren Stücke, Händels „Einzug der Königin von Saba“, dem Händelschen Orgelkonzert Op. 4 Nr. 5 F-Dur und der Bachschen Toccata in d-Moll, BWV 565, zeugten von barocker Lebensfreude und erfreuten die Zuhörer.
Am Spieltisch der Orgel agierten Andreas Ostheimer, Stuttgart, Andreas Bürger, Göppingen, und Uwe Hempelt, Stuttgart-Degerloch.
Die Orgel wurde beim preisgekrönten Kirchenumbau 1996 von der Firma Offner aus Kissing unter Verwendung von altem Material aus der Vorgängerorgel neu aufgebaut.