Am Sonntag den 13. Januar 2013 war die Gemeinde Schönaich zum Gottesdienst in Steinenbronn, den sie zusammen mit der Gemeinde Steinenbronn feierte.
Unser Vorsteher, Priester Oliver Schlayer hielt den Gottesdienst, unterstützt vom Vorsteher der Italienischen Gemeinde Hirte Magistro, der als Predigtzugabe in Italienisch mitdiente und auch die Taufhandlung ins italienische übersetzte. Der Vater des Täuflings und seine Eltern sind Italiener sowie die ca. 30 anwesenden Gäste waren überwiegend auch Italiener und diese sollten ja alles auch sprachlich verstehen können. Als Textwort zum Gottesdienst dienst das Wort aus Johannes 1, die Verse 14 und 15.. Inhalt der Predigt war in Bezug auf die Taufe, dass neues Leben Wachstum bedeutet, aber auch Veränderung und Entwicklung und Freude für die Eltern und die Schwester …. In seiner Predigt erzählte unser Vorsteher folgende Geschichte: Es war ein kleines Mädchen welches seine Eltern auf sehr tragische Weise verloren hatte, und so zu einer Pflegemutter kam. Diese Pflegemutter nahm das Kind Sonntags mit in die Sonntagsschule und erklärte der Lehrerin, dass das Kind noch nie etwas vom lieben Gott und Jesus Christus gehört habe. In der folgenden Sonntagsschule hielt die Lehrein ein Bild von Jesus hoch und fragte in die Kinderrunde :“Weiß einer von Euch wer auf dem Bild zu sehen ist ?“ Da hob das kleine Mädchen die Hand und sagte, das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern starben im Arm gehalten hat. Passend zur Taufhandlung und der Ansprache an die Eltern, las der Vorsteher folgende Worte über Johannes den Täufer ; „Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist, denn er war eher denn ich“ Im Anschluss an die Taufhandlung sangen unsere Kinder unter anderem das Lied „ weil ich Jesu Schäflein bin „ daran anschließend übergab ein Kind die von den Kindern gebastelte Kollage mit Schäfchen an den kleinen Mikele und seine Eltern. Nach dem Höhepunkt der Heiligen Wassertaufe und der Feier des heiligen Abendmahls mit der ganzen Gemeinde wurde der Gottesdienst mit Gebet und dem Schlusssegen beendet. Nach dem Gottesdienst konnten noch alle Geschwister dem Elternpaar mit Ihrem Täufling die Glückwünsche übermitteln.