Bezirksälteste Thomas Harsch hielt am Sonntag, 1. Mai 2016, einen Gottesdienst in der Gemeinde Leinfelden. In diesem spendete er unseren Geschwistern Schmid den Segen zur diamantenen Hochzeit. Als Textwort lag zugrunde: „ Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist der uns gegeben ist. “ (Römer 5,5)
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Bezirksälteste auf das Lied des Chores ein und stellte den Satz „Gott ist da“ in den Mittelpunkt der Predigt. „Wodurch fühlen wir, dass Gott uns nahe und „da“ ist?“ so die Frage des Bezirksältesten. Wodurch hätte das diamantene Hochzeitspaar dies in 60 Jahren Ehe erfahren? Durch viele persönliche Impulse, welche Gott uns allen durch sein Wort im Gottesdienst nahebringt. „Manchmal müsse man sich ein Zeichen erbeten und dieses auch erkennen um dadurch etwas Neues erleben zu können“ so der Bezirksälteste weiter. Wir sollen uns Zeit nehmen um Gott um Rat zu fragen - in allen Lebenslagen. Denn Gott ist bei uns bis ans Ende.
Gott sieht uns als seine Kinder und hat Pläne vor, diesen verfolgt er. Manchmal denken wir, dass es im Leben zu viel sei, dass es reicht. Aber Gott hält manchmal diesen Zustand noch an, da er noch an ein paar Schrauben drehen muss, bis es perfekt wird. „Auch über dem Haus unserer Familie Schmid sind schon einige Stürme gezogen - aber unser diamantenes Ehepaar hat immer alles in Liebe gemeinsam getragen.“
Evangelist Siegfried Schneider legte in seinem fortführenden Predigtbeitrag den Schwerpunkt auf die Liebe. „Was lieben wir? Wem schenken wir unsere Liebe? Unseren Beruf, unser Auto, einer Tafel Schokolade?“ Was bekommen wir von diesen Dingen zurück?“ so stellte der Evangelist die Frage in den Kirchensaal. Er zeige auf, dass menschliche Liebe immer auf Gegenseitigkeit beruht. Gottes Liebe ist dagegen ohne Bedingungen und ohne Einschränkungen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Bezirksälteste den Segen zur diamantenen Hochzeit. Er gab dem Diamantpaar einen Teil aus Psalm 84 „ Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Wohl den Menschen, die dich für Ihre Stärke halten und von Herzen dir nach wandeln! Sie gehen von einer Kraft zur anderen und schauen den wahren Gott in Zion. Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen “ mit auf den weiteren Weg und war dem Paar dankbar für das Vorbild in der Ehe und für die Pflege der Familie.