Am 17. Juli 2022 erhielten Annette und Andreas den Segen zu ihrer silbernen Hochzeit im Kreis ihrer Gäste und der Gemeinde. Ein Chor mit Klavier- und Bläserbegleitung umrahmte den Gottesdienst.
„Spüren wir die Gegenwart Gottes?“ – diesen Gedanken in Bezug auf das eingangs vom Chor vorgetragene Lied „Alles Leben strömt aus dir“ mit dem Textteil „Deiner Gegenwart Gefühl“ stellte Gemeindevorsteher Matthias Foerg an den Beginn des Gottesdienstes. Oft sei man im Hamsterrad gefangen; dann aber wieder spüre man, dass Gott da sei.
Der Predigt lag ein Bibelwort aus 1. Mose 4,9 zugrunde: „Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?“
Vom Geschehen von Kain und Abel leitete der Gemeindevorsteher auf die Nächstenliebe über. „Nächstenliebe tut nicht nur dem Nächsten, sondern in erster Linie uns selbst wohl. Wenn wir verstanden haben, was Nächstenliebe bedeutet, dann wird es in unserem Leben ruhiger und es entsteht ein innerer Friede.“ so Foerg.
Segensspendung
Der Gemeindevorsteher gab dem Silberpaar das Bibelwort aus Psalm 18,3 mit auf ihren weiteren Weg: „Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!“
Gott als Erretter helfe den Menschen immer wieder im Natürlichen aus Situationen heraus, aber am Ende stehe die Errettung der Menschen. Der Gemeindevorsteher betonte, dass dem Jubelpaar die Dankbarkeit besonders am Herzen liege. „Dankbarkeit für gesunde Kinder, für Arbeit, für das tägliche Brot – alles Gründe, um dankbar zu sein.“ Das Silberpaar könne sich weiter auf Gott verlassen und ihm sein Vertrauen schenken – so werde sich etwas Besonderes auftun.