Am 16. März 2024 trafen sich die Reli-Kinder des Kirchenbezirks in der Kirche in Bonlanden. Zwar war das Wetter trüb und regnerisch, die Stimmung dafür umso sonniger!
Nach zwei witzigen Kennenlernspielen begann der Unterricht, etwas anders als sonst. Die Kinder berichten: „Zu Beginn bekommen wir alle eine Brezel und ein Getränk, und dann dürfen wir entweder einen Stein oder eine Feder auf den Tisch in der Mitte des Kreises legen. Je nachdem ob wir glücklich sind oder ob wir eher schlechte Laune haben. Es liegen überwiegend Federn auf dem Tisch – das ist toll!
Unsere erste Aufgabe zum Thema „Josef“ ist es, einen Zeitstrahl zu basteln, um die Begebenheit im Zusammenhang zu sehen. Wir beginnen mit Adam und Eva und bemühen uns, alle Namen bis zu Jesu Geburt einzuordnen – gar nicht so einfach.
Wir überlegen, warum Josef von seinen Brüdern so gehasst wurde, dass sie ihn sogar verkauft haben. „Mobbing“ – nennt man das. So wie bei Josef damals, kann es auch heute passieren, dass jemand aus Neid oder anderen Gründen gemobbt wird. Monika erklärt, dass das Opfer nie eine Schuld daran hat, dass Andere es ausgrenzen.“
Die Kinder erfuhren von ihren Lehrkräften, was Josef alles in Ägypten erlebte, wie man mit Negativem umgehen und sich später alles zum Positiven wenden kann.
Die Kinder berichten weiter: „Das schöne Happy-End der Geschichte erzählt uns Rebekka: Josefs Brüder kamen nach Ägypten, um Weizen zu kaufen. Zuerst erkannten sie ihren Bruder gar nicht, doch nach einigen Verwicklungen und falschen Beschuldigungen gab sich Josef zu erkennen. Dann gab es mit seinen Brüdern ein gemeinsames Abendessen.
Dieses „Festessen“ stellen wir nach: Viele von uns hatten etwas zum Buffet beigetragen und jetzt können wir ausgiebig schlemmen: Von belegten Brötchen, salzigen Schnecken über Gemüse bis Kuchen gibt es alles. Danach schauen wir die Geschichte Josefs noch als Film.“
Auch Pausen kamen an diesem Tag nicht zu kurz und wurden zum Trinken, Reden oder einem kleinen Fußballmatch genutzt. Als Überraschungsgast war Bezirksvorsteher Thomas Harsch vorbei gekommen.