Den Himmelfahrtstag, 29. Mai 2025, nutzte die Gemeinde Crailsheim, um neben dem Gottesdienst auch ihr Gemeindefest zu feiern. Dazu hatte sie eine ihrer beiden Partnergemeinden, die Gemeinde Esslingen-Berkheim, eingeladen. Berkheim hatte die Einladung gerne angenommen und reiste mit dem Bus nach Crailsheim.
Freudig begrüßte man einander im Eingangsbereich der Kirche und die Crailsheimer boten ihren Gästen zunächst eine Tasse Kaffee zur Stärkung an.
Um 10:00 Uhr begann der Gottesdienst, durchgeführt vom Bezirksältesten Michael Joseph. Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, 10 u. 11: „Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Chor der beiden Kirchengemeinden. Dem Dirigenten und den Sängern merkte man die Freude über den erweiterten Chor richtig an.
Für die Berkheimer Freunde hatten die Crailsheimer, wie es sich an diesem Tag gehörte, eine etwa 4 km lange Wanderung eingeplant. Ausgerüstet mit zwei Bollerwagen, beladen mit Erfrischungsgetränken, ging es los. Vorbei an der Jagst und dann über die Felder nach Tiefenbach wo dann das Gemeindefest stattfand. Wer wollte, konnte sich am Eingang erstmal eine Wurst im Wecken zu Gemüte führen, bevor man sich in der Halle ein gemütliches Plätzchen suchte. Das Buffet war auch schon aufgebaut. Neben „Spätzle mit Soss und Braten“ konnte man sich auch an einem reichhaltigen Salatbuffet bedienen. Immer wieder erstaunlich war, was findige Hobbyköchinnen und -Köche so alles zustande bringen.
Zum Essen und auch noch ein Weilchen danach spielte die „Houraberch Musi“ auf, Beate auf der Tuba und Jochen mit der steirischen Ziehharmonika. Das Satteldorfer Ehepaar, echtes Hohenloher Urgestein, gab noch ein paar Weisheiten zum Besten, so dass die Schwaben aus Berkheim auch mal in den Genuss des Hohenloher Dialekts kamen.
Dafür revanchierten sich die Berkheimer mit einem Sketch in gepflegtestem Schwäbisch, dem Interessantes zu entnehmen war, was man in einem Vorsteherhaushalt so alles brauchen kann. Der Crailsheimer Vorsteher Klaus und seine Renate werden es schätzen.
Inzwischen hatten fleißige Hände das Salatbuffet durch ein Kuchenbuffet ersetzt, so dass jedermann nochmals „richtig zulangen“ konnte.
Die Crailsheimer Künstlerin Sonja Streng hatte zwei gleiche Leinwände gestaltet, auf denen sich im Laufe des Nachmittags jeder per Unterschrift verewigen konnte. Eine Leinwand ziert zukünftig die Berkheimer Kirche, die andere das Foyer der Kirche in Crailsheim
Und dann war auch schon der Zeitpunkt des Abschieds gekommen. Die Berkheimer stiegen in ihren Bus und die Crailsheimer beseitigten die letzten Spuren unseres gemeinsamen Festes. Fazit: Es war ein super toller Tag in der Gemeinschaft.