Im Gottesdienst am Sonntag, 29. Januar 2017, wurde einem kleinen Gemeindemitglied das Sakrament der Heiligen Wassertaufe durch den Bezirksältesten Hans Lörcher gespendet. Musikalisch wurde der Gottesdienst und die Sakramentsspendung umrahmt vom gemischten Chor der Gemeinde.
Das Bibelwort aus Matthäus 7 Vers 21 lag dem Gottesdienst zugrunde: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
Bezirksältester Lörcher begann seine Wortverkündigung mit dem Hinweis darauf, dass alle Menschen von Gott geliebt seien. Im Leben gebe es immer wieder Situationen, die nicht einfach und mit Last und Sorgen verbunden seien. Doch Gott sei mit den Gläubigen; er segne und begleite sie. Dies bezog Hans Lörcher auch auf die Eltern und den Täufling. Gott möge die Familie bewahren und sie mögen spüren, dass Gott mit ihnen sei.
Der Gemeindevorsteher, Hirte Matthias Foerg, wurde um einen Wortbeitrag gebeten und führte ebenso einige Gedanken zum Täufling aus. Bei der Wassertaufe gingen die Eltern auf den Willen Gottes ein, denn Gott wolle mit der Taufe ein Näheverhältnis zu ihm schaffen. Er gab den Eltern als Aufgabe mit, christliche Werte zu leben und zu versuchen, sie an die Kinder weiter zu geben.
Hinleitend auf die Sakramentshandlung der Heiligen Wassertaufe richtete sich der Bezirksälteste noch einmal direkt an die Eltern des Täuflings. Heute sei ein besonderes Fest für die Eltern aber auch die Gemeinde, die sich mit freue über den Zuwachs. In den Psalmen stehe das Wort, dass Kinder die Gabe Gottes seien. Jesus sei es wichtig gewesen, dass die Kinder zu ihm kommen durften. Ihm sei es wichtig gewesen, dass er sie habe segnen können. So wollten die Eltern auch heute ihr Kind vor Jesus bringen. Die Taufhandlung sei etwas besonders, da ein erstes Näheverhältnis zu Gott geschaffen und die Erbsünde abgewaschen werde. Außerdem berühre Jesus die Seele des Kindes und wolle es segnen mit Liebe und Frieden. Für die Eltern sei es nun eine hohe Aufgabe, das Kind in den Glauben zu führen und es anzuleiten mit dem Segen Gottes. Dem Kind solle das Beten und das Glauben nahe gebracht werden. Auch wenn es dies noch nicht begreifen könne, so spüre die Kinderseele, was die Eltern in es hinein legen wollten. Gott werde den Eltern dazu Kraft geben und er werde ihnen im Kind Freude schenken.
Die Gemeinde freute sich über Zuwachs und gratulierte von Herzen zur Geburt und Aufnahme in die Gemeinde.