Den Abendgottesdienst am 25. Februar 2026 feierte Apostel Jürgen Loy mit den Gemeinden Wäldenbronn und Sulzgries. Der Apostel wurde begleitet von Bischof Matthias Grauer, den Bezirksämtern sowie einigen Vorstehern des Kirchenbezirks.
Apostel Jürgen Loy stellte den Gottesdienst unter das Textwort aus Psalm 57, 2-3: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe. Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.“
Zu Beginn sang der Chor das Lied: “Was ich erträume“. Im Anschluss dankte der Apostel dem Chor mit den Worten: „Es war richtig schön, dem Chor zuzuhören. Ihr habt uns abgeholt aus dem Tag. Manches ist zur Ruhe gekommen, manches noch nicht, manches bedrängt uns, manches beschwert uns, manches erfreut uns. Ich wünsche uns, dass wir miteinander in diesem Gottesdienst Stück für Stück bei dem Herrn ankommen. Mögest du spüren, dass der Herr dich persönlich nicht vergessen hat. Dieser Psalm Davids ist überschrieben mit ‚ein güldenes Kleinod Davids, … als er vor Saul in die Höhle floh‘. Es ist ein besonderes Gebet, das David gesprochen hat.
In Samuel kann nachgelesen werden, was David erlebt hat, als er sich vor Saul in der Höhle versteckt hat. David war hinten in der Höhle und Saul am Anfang der Höhle.“
Diese Situation und dazu das Gebet Davids stellte der Apostel eindrücklich in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Sein Hinweis war: „Auch wenn es unmöglich erscheint, ist es auch für deinen Weg möglich, dass der liebe Gott diesen zum Guten wendet."
Bischof Matthias Grauer ging auf das Geschehen nochmals ein und merkte an, dass Saul dem David dankte, dass er ihn verschont hatte. Die Beziehung der beiden war damit auf eine andere Ebene gehoben.
Heilige Versiegelung
Große Freude war dann in der Gemeinde, da eine Glaubensschwester die Gabe des Heiligen Geistes durch den Apostel empfing. Mit Dankbarkeit für diesen Segen wurde anschließend das Heilige Abendmahl gefeiert.