Ende September war es endlich soweit.
Die Ferienzeit war gerade erst zu Ende gegangen, da lockte die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Kirchenbezirks Esslingen das schöne Donautal bei Beuron zur Konfirmandenfreizeit. Früh am Samstag, 27. September 2014, machten sie sich mit Ihren Betreuerinnen und Betreuern auf die Reise. Die stellenweise neblige Anfahrt verlief recht kurzweilig und ruhig und ließ die zu erwartende Schönheit des Donautals noch nicht erahnen. Bei etwas kühleren Temperaturen stiegen alle aus den Fahrzeugen aus und bezogen die etwas ungewöhnlichen Unterkünfte. Mancher rätselte, ob dies für die Nachtruhe am Abend funktionieren würde, aber dafür war im Augenblick keine Zeit, denn das Tagesprogramm lag noch vor den Reiseteilnehmern und das nächste Ziel war Kolbingen.
Auf dem schönen Kolbinger Spiel- und Grillplatz angekommen konnte man Schaukeln, Seilbahn fahren, den Wald erforschen, Fußball spielen und natürlich auch relaxen. Während die Konfirmandinnen und Konfirmanden volle Aktivität zeigten, wurde die Grillstelle für das Mittagessen vorbereitet. Leckere Würste mit Brötchen oder Kartoffelsalat und ein toller Nachtisch ließ alle wieder zu Kräften kommen. Die waren auch nötig, denn schon ging es auf eine kleine Wanderung durch den Wald- und Naturlehrpfad zur Kolbinger Höhle. Die geführte Besichtigung der Höhle wurde zweisprachig zusammen mit einer englischsprachigen Gruppe durchgeführt.
Die Rückkehr zur Unterkunft dauerte nicht sehr lange und führte von der Höhe wieder hinunter nach Hausen im Tal. Nach reichlichem Abendessen und Eis zum Nachtisch holte jeder noch die mitgebrachte Lichtquelle um in der draußen beginnenden Dunkelheit den Weg immer im Auge behalten zu können. Der Weg zur Brücke über die Donau zum nahen Kanu-Anlegesteg und weiter zum Minigolfplatz war leicht zu bewältigen. Eine Runde Minigolf konnte aber nicht mehr stattfinden, denn es wurde nun richtig dunkel. Die mitgebrachten Taschenlampen waren nun praktisch die einzige Lichtquelle. Trotzdem versteckten sich einige Mutige etwas entfernt vom Hauptweg, um die anderen zu überraschen. Diese wurden dabei selbst von Brennnesseln überrascht. Doch es gab Kühlung am frischen Wasser eines nahegelegenen Brunnens, der selbst in der Dunkelheit zu finden war.
Am nächsten Morgen waren nicht alle so richtig ausgeschlafen. Die Nacht war wie im Fluge vorüber. Nach Frühstück und Kofferpacken führte die Fahrt zur Kirche nach Sigmaringen. Dort wurden die Reisenden herzlich aufgenommen und so konnten alle gemeinsam einen segensreichen Gottesdienst erleben und sich seelisch stärken und erfreuen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es als Wegzehrung noch frische Brezeln, bevor die Fahrt zum nahe gelegenen Kletterpark Sigmaringen führte.
Das Klettern erforderte die volle Konzentration und ein gutes strategisches Vorgehen, um die Kletterelemente bewältigen zu können. Es machte großen Spaß und führte nach drei anstrengen Stunden zu großem Hunger, der aber gestillt werden konnte.
Gesättigt und zufrieden hieß es nun Abschied nehmen und manchem fiel es gar nicht so leicht, denn es waren zwei tolle und erlebnisreiche Tage, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden miteinander verbracht hatten. Mit einem neuen W I R – Gefühl traten alle die Heimfahrt an.