Die Gemeinde Esslingen-Mitte durfte sich im Gottesdienst am Sonntag, 9. Oktober 2016, über den Besuch von Apostel Herbert Bansbach freuen. Er wurde von dem Bezirksältesten Roland Seefried und Bezirksevangelist Markus Haist aus dem Bezirk Freudenstadt begleitet.
Eingeladen zu dem Gottesdienst waren die Gemeinden Altbach, Baltmannsweiler, ES-Berkheim, ES-Sulzgries, ES-Wäldenbronn und Plochingen.
Dem Gottesdienst lag ein Leitwort aus 2. Mose 20, Verse 2 und 3, zugrunde: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Apostel Bansbach führte in seiner Predigt aus, dass dies das erste Gebot Gottes sei und damit auch das wichtigste, weil es am Anfang stehe. Damals habe Gott das Gebot gegeben, um zum Ausdruck zu bringen, wer er sei: Ich bin dein Gott und du bist mein Volk. Zudem sage es aus, was Gott getan habe: Ich habe dich aus Ägypten befreit. Und schließlich sage Gott durch das Gebot, was er wolle: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. In der heutigen Zeit sage das Gebot wieder zuerst aus, wer Gott sei: Ich bin der dreieinige Gott. Es bringe zum Ausdruck, was Gott tue: Ich befreie von den Sünden. Und zuletzt sage es aus, was Gott wolle: Folge Jesus Christi nach. Die Gefahr sei dabei heutzutage, dass sich die Christen aus dem Evangelium herauspickten, was ihnen besonders zusage. Dies gehe nicht, so der Apostel. Das Evangelium solle so gelebt werden, wie es in der Bibel stehe.
Bezirksevangelist Haist betonte in seinem Predigtbeitrag, dass die Gebote Gottes eine Lebenshilfe seien und nicht als Gängelei verstanden werden sollten. Gott wolle das Heil der Seele aller Gläubigen in der Weise, dass alle auf ewig bei ihm sein könnten.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Orchester der Gemeinde Esslingen-Mitte sowie einem gemischten Chor, der von Sängerinnen und Sängern der eingeladenen Gemeinden gebildet wurde.
Die Gemeinden freuten sich sehr über den Besuch des Apostels und der Bezirksämter und gaben ihnen mit, dass die Türen in Esslingen jederzeit für einen erneuten Besuch offen stünden.