Am 09.10.2024 fand ein ganz besonderer Jubiläumsgottesdienst in Steinenbronn statt. Neben dem Bürgermeister von Steinebronn waren auch Vertreter unserer Geschwisterkirchen als Gäste anwesend.
„Menschen gehen Lebenswege miteinander und mit ihnen geht Gott“. So treffend übertrugen die Vertreter unserer Geschwisterkirchen aus dem Schönbuch die Geschichte von Tobias´ Reise nach Median aus dem Buch Tobias 5, 5-29 auf das 100jährige Bestehen der Gemeinde Steinenbronn. Und unterstrichen damit das von unserem Bischof Matthias Grauer verwendete Textwort aus Matthäus 18, 20 „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da will ich mitten unter ihnen sein.“ In der Predigt schlug der Bischof einen Bogen von den Anfängen der Kirche in Steinenbronn, als sich wenige Geschwister in Wohnzimmern versammelten, bis hin zum aktuellen Zusammenschluss der Schönbuchgemeinden. Gott war und ist mitten unter uns und wird die Gemeinde auch in Zukunft mit seinem Segen begleiten. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsteher Markus Schlayer stimmte ein emotionaler Einstieg auf den Gottesdienst ein. Die Jugend hatte einigen Senioren Fragen zum Glauben, den Entwicklungen der Neuapostolischen Kirche sowie zu den Veränderungen im Schönbuch gestellt. Den interessanten Antworten folgten zwei mindestens genauso emotionale Vorträge des Chores und des Orchesters, ehe der Jubiläumsgottesdienst begann. Anwesend waren neben der großen Festgemeinde auch die Bürgermeister der Ortsgemeinden, Vertreter unserer Geschwisterkirchen sowie viele ehemalige Seelsorger der Gemeinde. Der Bürgermeister der Gemeinde Steinenbronn richtete im Anschluss an den Gottesdienst Grußworte an die Teilnehmer, anschließend folgte die Lesung der Kirchen. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame
Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“, welches Festgemeinde und Chor gemeinsam anstimmten. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Teilnehmer zu Umtrunk und Snacks eingeladen. Im Untergeschoss der Kirche war ein Raum der Historie eingerichtet, in welchem man nachspüren konnte, wie sich ein Gottesdienst vor 100 Jahren im Wohnzimmer angefühlt haben könnte. Außerdem luden Bilder zu einer Zeitreise in die Vergangenheit der Gemeinde ein.