Apostel Jürgen Loy war am Mittwochabend, dem 9. April 2025, nach Neuhausen gekommen. In diesem Gottesdienst wurden die Kirchengemeinden Denkendorf und Neuhausen zusammengeführt. Standort der fusionierten Gemeinde ist Neuhausen.
„WIR“ – eine lebendige Gemeinde
Der Apostel erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes daran, dass vor ein paar Jahren die ersten zaghaften Annäherungsversuche zwischen Denkendorf und Neuhausen starteten; inzwischen seien die beiden Gemeinden zu einem „WIR“ zusammengewachsen. „Zwei Gemeinden, die entdeckt haben, dass sie gemeinsames Potenzial haben!“ beschrieb der Apostel die Entwicklung. „Es ist eine Freude, eine lebendige Gemeinde sehen, die aufeinander zugeht und sich in der Mitte trifft.“ so der Apostel.
Nicht nur zwischen den Gemeindemitgliedern aus Neuhausen und Denkendorf, sondern auch in der Ökumene gäbe es ein schönes Miteinander. Jürgen Loy hieß die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der anderen Kirchen herzlich willkommen.
Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung
In seiner Predigt über Epheser 4, 3-4: „Und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung.“ übertrug der Apostel die Aussagen von Paulus auf das heutige Gemeindeleben.
Paulus war die Einheit im Geist wichtig - trotz unterschiedlicher Gaben - ausgerichtet an Jesus Christus und umschlungen mit dem Band der Liebe geschenkt durch Jesus Christus. Es brauche keine Teambildungsmaßnahmen, wenn das Band der Liebe alles umschlinge. Es entstehe „ein Leib“ der ineinander verwoben sei; Jeder und Jede habe dabei seine Bedeutung. In der Vielfalt könne man sich gegenseitig besser verstehen, wenn man auf die innere Stimme des Geistes höre.
Im Bibelwort wird auch die Hoffnung erwähnt. Jürgen Loy wandelte das Sprichwort „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ etwas ab: „Bei Christus stirbt die Hoffnung nie – und am Ende wird sie erfüllt!“
Bunte Vielfalt
Bezirksvorsteher Jörg-Uwe Müller hatte es der Blumenschmuck angetan: Zwei Säulen, die zusammenkommen und eine bunte Vielfalt an Blumen, die zu einem Ganzen zusammenwirke. Dies ließe sich auf die Gemeinde übertragen: In der Gemeinde sei Jede und Jeder wichtig! so Müller in seinem Predigtbeitrag.
Der Gemeindevorsteher der fusionierten Gemeinde, Martin Theske, betonte in seinem Predigtbeitrag, dass der Geist die Gemeinde vereine und mit Leben erfülle. Insbesondere würde sich in der Gemeinde gegenseitig Trost gespendet.
Bestätigung aller ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger
Der Apostel bestätigte am Ende des Gottesdienstes alle - bisher in den Gemeinden Denkendorf und Neuhausen - ehrenamtlich Tätigen in ihren Ämtern bzw. Funktionen: Den Gemeindevorsteher, die Priester, die Diakoninnen und Diakonen, die Lehrkräfte, die Jungendleiterinnen und Jugendleiter und die Gemeindehelfer.
Der freudige Chor der neuen Gemeinde gestaltete den Gottesdienst mit.
Nach dem Gottesdienst konnten die Teilnehmenden den Abend bei einem Sektempfang ausklingen lassen.