Am 19. Juli war es so weit: Der Bezirk Esslingen/Stuttgart-Degerloch feierte zum ersten Mal ein Bezirksfest. Und die beiden Bezirksvorsteher Jörg-Uwe Müller und Holger Traub liesen es sich nicht nehmen, jeden einzelnen der rund 700 Teilnehmer, die schon morgens zum Gottesdienst nach Filderstadt-Bernhausen angereist waren, persönlich per Handschlag an der Türe zu begrüßen. Darunter auch Christoph Traub, den Oberbürgermeister Filderstadts und quasi Hausherr der für das Bezirksfest angemieteten Rundsporthalle.
Nach der persönlichen Begrüßung startete der Tag mit leichter Verspätung um kurz nach 10 Uhr. Zuerst begrüßten die Kinder alle Anwesenden mit einem gemeinsamen Lied. Und trugen anschließend noch die Geschichte vom Brot des Glücks vor, das sein Glück erst dadurch erhält, dass man es mit anderen teilt.
Brot und Gaben des Glücks
Erst danach startete der offizielle Teil des Gottesdienstes mit einem gemeinsamen Lied und Gebet. Auch in der anschließenden Wortverkündigung ging es wieder um das Brot: „Unser täglich Brot, gib uns heute.“ (siehe Matthäus 6,11).
Bezirksvorsteher Jörg-Uwe Müller legte dabei die Betonung auf die ersten drei Worte:
Gemeinsames Mittagessen unter freiem Himmel
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Vor der Halle standen drei Foodtrucks bereit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Essen versorgten.
Je nach Hunger konnte man schnell bei den Wraps auf die Hand zugreifen. Oder sich geduldig in die lange Schlange für Burger und Pommes einreihen, um sich anschließend auf eine der zahlreich aufgestellten Bierbänke niederzulassen. Die einen schnappten sich eine Pizza im Vorbeigehen. Und die anderen bedienten sich beim typischen Schwabengericht: Maultaschen mit Kartoffelsalat.
Eine Getränkebar versorgte alle Durstigen und wurde im Laufe des Nachmittags immer mehr zum Anlaufpunkt für all diejenigen, die ein kleines Schwätzle suchten.
Perfekt genug für eine Wiederholung
Am Nachmittag gab es einige Angebote, damit es Groß und Klein nicht langweilig wurde:
Sogar das Wetter spielte perfekt mit: In der Nacht zuvor hatte es ordentlich geregnet und abgekühlt. Nach dem Gottesdienst kam dann immer mehr die Sonne bei milden Temperaturen zum Vorschein. So hatten selbst die Sanitäter kaum etwas zu tun, mussten nur hier und da ein Pflaster verteilen.
Es war ein rundum gelungenes Bezirksfest für Jung und Alt. Am Ende mehrten sich die Stimmen, die sagten: „Das sollten wir unbedingt wiederholen!“