„Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden“, lautete das Textwort aus Hebräer 10, 12.13 für den Himmelfahrts-Gottesdienst am 25. Mai.
Bischof Bernd Bornhäuser stellte in seiner Predigt in der Gemeinde Leinfelden die Frage in den Mittelpunkt, was Jesus zur Rechten Gottes tut. Er beschrieb Jesus als Mittler zwischen Gott und den Menschen: „Er arbeitet für uns“ – beispielsweise, indem er die Menschen kennt und liebt, ein Auge auf sie hat, ihnen nahe ist und gemeinsam mit ihnen gegen das Böse kämpft. Und: „Jesus ist mein Fürsprecher bei Gott“, so der Bischof. Für die Gläubigen bedeute das wiederum, in der Liebe zu Jesus zu stehen, ihn zu verteidigen und auf ihn zu warten. „Wir wollen die Sünde meiden und Gutes tun“, sagte Bornhäuser.
Der Bezirksälteste Thomas Harsch griff in seiner Co-Predigt das Thema Warten auf und verwies dabei auf ein Lied des Chores, in dem es heißt „ Herr, wir warten komm und segne uns.“ Dies sei eine Grundhaltung des Glaubens.
Dass es hilfreich ist, in schwierigen Situationen die Perspektive zu wechseln, erläuterte anschließend Bezirksevangelist Jörg-Uwe Müller am Beispiel des Stephanus, der in größter Not Gott im Glanz seiner Herrlichkeit gesehen hatte.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee im Foyer der Kirche auszutauschen.
(Text: Kathrin Zinser)