Apostel Volker Kühnle besuchte am 6. August 2017 die Gemeinde Leinfelden um die heilige Versiegelung an drei Kindern durchzuführen.
Am 6. August 2017 diente Apostel Volker Kühnle mit einem Textwort aus Ruth 1 Vers 16 "Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott."
Der Apostel ging auf die besondere Situation von Ruth und Noomi ein, wobei er Ruths starke Bindung zu Noormi und ihr großes Vertrauen in den Mittelpunkt stellte.
Ruth verließ Noomi nicht, als diese ihnen die Möglichkeit gab, nach Hause zu gehen. Sie blieb und vertraute ihr und ihrem Gott. Dadurch lernte Ruth Boras kennen, der ihnen selbstlos Wasser und Nahrung in der Nachlese vom Feld überließ. Am Ende heiratete Boras Ruth und gab ihr so ein bessergestelltes Leben zurück.
Früher war es üblich, dass man Fremden ohne Ansehen der Person und ohne Vorbehalte hilft. Sonst hätte Ruth niemals eine Chance bekommen sich in die fremde Kultur zu integrieren.
Wir Christen dürfen auch Hoffnung auf Erlösung haben. Jesus bringt alle gläubigen Menschen mit Gott auf Augenhöhe um Erlösung zu finden.
Ruth hielt auch an ihrem Gott fest. Noomi wollte vorbehaltlose Liebe geben und schickte Ruth fort - jedoch blieb Ruth dankbar bei Noomi und ging mir ihr wohin sie auch ging und glaubte an den Gott von Noomi und vertraute diesem.
Apostel Kühnle wies auf den Vers "Gott nicht anklagen oder weglaufen. Gottvertrauen lohnt sich" aus Weisheit 3 Vers 9 hin. Boras war das Werkzeug von Gott für beide. Wir Menschen sollten auch immer hinterfragen, ob Gott nicht andere Menschen als Werkzeug verwendet um uns zu helfen.
Nach der Predigt spendete Apostel Kühnle drei Kindern den Segen zur heiligen Versiegelung.