„Fürchte dich nicht“, lautete eine der zentralen Botschaften des Ostersonntagsgottesdienstes von Bischof Matthias Grauer.
Nicht nur bei der Geburt Jesu seien die Menschen aufgefordert worden, sich nicht zu fürchten, sondern auch nach seiner Auferstehung. „Die Auferstehungsfreude ist in der Lage, Furcht zu überwinden“, sagte Grauer.
In diesem Zusammenhang sei es den Menschen auch möglich, den Blick zu heben zu dem, was droben ist – so, wie es auch im Textwort dieses Ostersonntags aus Kolosser 3 in den Versen 1 und 2 heißt: „Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Ziel des Daseins sei es schließlich nicht, das irdische Leben zu optimieren, sondern den Blick auf die Zukunft mit Gott zu richten und zu suchen, was droben ist, so der Bischof – auch, wenn das einen gewissen Kraftaufwand bedeute: „Lass Gott Helfer sein bei der Suche.“
Der Vorsteher der Gemeinde Leinfelden ging anschließend in seiner Predigt auf den nötigen Perspektivwechsel ein: „Schaue auf das Gute, auf das, was du schon hast“, sagte Siegfried Schneider, während Bezirksvorsteher Thomas Harsch daran erinnerte, dass man Jesus nicht geglaubt hatte, dass er auferstehen werde: „Kannst du das glauben?“
(KAZ)