Am Mittwoch, 3. Juni 2026, erlebte die Gemeinde Leinfelden-Echterdingen einen feierlichen Gottesdienst mit Apostel Jürgen Loy. Ein Priester ging in den Ruhestand, eine Diakonin und ein Diakon wurden ordiniert – zudem gab es einen Wechsel in der Gemeindeleitung.
Der Apostel stellte ein Wort aus Jesaja 28, 16 in den Mittelpunkt: „Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“ Er betonte die Wichtigkeit eines festen Fundaments im Leben und im Glauben. „Ein Haus ist nur so gut, wie sein Fundament ist“, mahnte er im Hinblick auf geistliche Stabilität.
Geborgenheit im Eckstein Christus
Der Apostel richtete den Blick auf die Zukunft und die Wiederkunft Christi. Er ermutigte die Gemeindemitglieder, sich stets an Jesus Christus auszurichten, der alle miteinander verbindet. „Das ist der Eckstein Jesu Christi. Auf dem stehen wir. Der verbindet uns, der richtet uns aus, der richtet uns auf und darin wollen wir geborgen sein“, so Apostel Jürgen Loy in seiner Predigt.
Wechsel in der Gemeindeleitung
Ein zentraler Moment des Abends war der Wechsel in der Vorsteheraufgabe. Der bisherige Gemeindevorsteher Siegfried Schneider übergab nach zwölf Jahren die Führung der Gemeinde an Michael Fröhlich. Siegfried Schneider bleibt der Gemeinde jedoch als stellvertretender Vorsteher erhalten. Der Apostel lobte den harmonischen Übergang: „Ihr habt das in brüderlicher Liebe gemacht und das ist nicht selbstverständlich.“
Abschied nach 45 Dienstjahren
Ein Moment des tiefen Dankes folgte bei der Versetzung von eines Priesters in den wohlverdienten Ruhestand nach über 45 Jahren als Amtsträger. Der Apostel würdigte diesen außergewöhnlichen Einsatz und dankte ihm für sein großes Engagement.
Neue Diakonin und Diakon: lebendige Steine
Die Gemeinde darf sich zudem über Verstärkung freuen: Eine Diakonin und ein Diakon wurden ordiniert. Bezüglich der Aufgabenverteilung in der Gemeinde stellte der Apostel fest: „Der Vorsteher ist nicht der Kapo, der Vorarbeiter, der mal sagt, bringt mal die Steine her“. Vielmehr seien alle Geschwister aufgerufen, sich als lebendige Steine einzubringen.